Bioenergiedorf Lippertsreute
solarcomplex AG




 

 

 

 

 

 

 

Die Realisierung des Bioenergiedorfs Lippertsreute wurde gefördert vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Land Baden-Württemberg

EU

Die Bioenergieregion Bodensee wird gefördert durch:

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Projektkosten und Bürgerbeteiligung

Die Biogasanlage hat rund 1 Mio Euro gekostet, für das Nahwärmenetz, die Wärmeübergabestationen in den Gebäuden sowie die Holzhackschnitzelheizung wurden weitere rund 1,6 Mio. Euro investiert.

Das Investitionsvolumen wurde aus einem KfW-Darlehen, durchgeleitet über die Sparkasse Bodensee sowie Aktienkapital der solarcomplex AG finanziert. Auch die Bürger von Lippertsreute waren eingeladen, solarcomplex-Aktien zu zeichnen und so Miteigentümer des eigenen Energiesystems zu werden.

Das Wirtschaftsministerium in Stuttgart hat dem Projekt im Rahmen des sogenannten Bioenergie-Wettbewerbs einen Zuschuss von 230.000 Euro gewährt. In der Begründung hieß es, dass das Lippertsreuter Projekt "als Multiplikator ein wichtiger Schritt ist und Vorbildcharakter für potenziell viele weitere derartige Projekte in Baden-Württemberg hat"

Die Energiekosten fliessen nun in einer regionalen Kreislaufwirtschaft und binden Kaufkraft vor Ort. Bisher bezogen die Lippertsreuter Bürger pro Jahr über 300.000 Liter Heizöl, das entspricht beim derzeitigen Ölpreis einem Energiekostenabfluss von über 200.000 Euro jährlich, bzw. in 20 Jahren von 10 - 20 Mio. Euro (gerechnet mit einer realistischen fossilen Preissteigerung von 5 - 10% p.a.).

 

 
 
 
   
 
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